Puzzeln*

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Neben dem Spaßfaktor bietet Puzzeln auch eine wirksame Methode des Gehirnjoggings. Denn beim Suchen, Finden und Legen der einzelnen Teile werden beide Gehirnhälften gefordert. Es muss ja nicht gleich ein Puzzle mit über 10.000 Teilen sein. Auch 3D-Puzzeln ist ebenso möglich wie auch Online-Puzzeln.

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Puzzeln

Puzzeln wirkt erstmal simpel, hat aber erstaunlich viel Tiefe. Du tauchst ab, vergisst den Alltag und merkst plötzlich, wie der Kopf ruhig wird. Jedes Teil passt oder eben auch nicht. Das fordert Geduld, schärft den Blick und fühlt sich jedes Mal wie ein kleiner Sieg an. Genau diese Mischung aus Entspannung, Konzentration und Erfolg macht Puzzeln so faszinierend und tut ganz nebenbei auch dem Gehirn richtig gut.

Das Puzzle gibt es schon relativ lange. Entstanden ist es im 18. Jahrhundert, also vor rund 250 Jahren. Damals hatte das Ganze noch wenig mit Freizeitspaß zu tun. Denn ein englischer Kartenmacher kam auf die Idee, Landkarten auf Holz zu kleben und entlang der Ländergrenzen zu zersägen. So konnten Kinder spielerisch Geografie lernen. Lernen durch Zusammenbauen – clever und ganz ohne Schulstress.

Erst viel später wurde daraus ein richtiges Hobby. Mit der Industrialisierung kamen Puzzles aus Pappe, Motive wurden bunter, die Teile kleiner. Seitdem knobeln Menschen jeden Alters daran herum. Und ja, offenbar macht das Gehirn diesen Kram einfach seit Jahrhunderten gern. Es wirkt entspannend, baut Stress ab, schüttet Dopamin aus und kann langfristig geistige Fähigkeiten (Wahrnehmung, Gedächtnis) positiv beeinflussen.

Warum eigentlich Jingsaw Puzzle?

Der Begriff jigsaw puzzle kommt aus dem Englischen und klingt komplizierter, als er ist. Fangen wir mit dem Wort puzzle an. Das stammt vom Verb „to puzzle“ und heißt so viel wie verwirren, tüfteln oder knobeln. Passt perfekt, oder? Dein Kopf arbeitet, bis das Bild endlich Sinn ergibt.

Jigsaw heißt wörtlich übersetzt „Stichsäge“. Und genau da liegt der Ursprung. Frühe Puzzles wurden tatsächlich mit solchen Sägen aus Holz geschnitten. Kein Laser, keine Maschine. Handarbeit. Ziemlich rustikal.

Zusammengefasst heißt „jigsaw puzzle“ also sinngemäß: ein Denkspiel, das aus gesägten Teilen besteht. Heute sägt zwar keiner mehr selbst, aber der Name ist geblieben. Und ganz ehrlich: Ein bisschen Sägen im Kopf gehört ja immer noch dazu.

Kennt man eins, kennt man alle?

Bei der Recherche zum Puzzeln war ich überrascht, wie viel verschiedene Puzzle-Möglichkeiten es gibt. Hier eine kleine Übersicht.

Beim klassischen Legespiel setzt du viele einzelne Teile zu einem großen Bild zusammen. Meist aus Pappe, mit Landschaften, Kunst oder Fotos. Das ist der Klassiker, den fast jeder kennt.

3D-Puzzles gehen einen Schritt weiter. Hier entsteht kein flaches Bild, sondern ein räumliches Objekt. Gebäude, Fahrzeuge oder sogar ganze Skylines. Mehr Basteln, weniger Bild, dafür mehr Wow-Effekt.

Holzpuzzles wirken oft altmodisch, sind aber ziemlich clever. Die Teile haben ungewöhnliche Formen und sind stabil. Viele davon zielen weniger auf das Motiv und mehr auf die Herausforderung.

Bei Logik- und Knobelpuzzles geht es kaum ums Bild. Du löst Aufgaben, sortierst Teile nach Regeln oder bringst etwas in die richtige Ordnung. Das Gehirn arbeitet hier auf Hochtouren.

Rahmen- und Geduldsspiele bestehen oft aus wenigen Teilen, haben es aber in sich. Ziel ist eine bestimmte Endposition. Klingt leicht, ist es selten.

Würfel- und Schiebepuzzles kennst du vielleicht vom Zauberwürfel. Teile werden gedreht oder verschoben, bis alles passt. Schnell erklärt, lange gelöst.

Digitale Puzzles laufen auf Handy, Tablet oder PC. Kein Platzbedarf, kein Teile-Suchen unterm Sofa. Dafür fehlt ein bisschen das haptische Gefühl.

Egal welche Art – am Ende geht’s immer ums gleiche Prinzip: Ruhe, Fokus und dieses zufriedene Gefühl, wenn plötzlich alles passt. Wenn du willst, sag mir, welche Art dich am meisten reizt.

 

 

Neben dem Spaßfaktor bietet Puzzeln auch eine wirksame Methode des Gehirnjoggings. Denn beim Suchen, Finden und Legen der einzelnen Teile werden beide Gehirnhälften gefordert. Es muss ja nicht gleich ein Puzzle mit über 10.000 Teilen sein. Auch 3D-Puzzeln ist ebenso möglich wie auch Online-Puzzeln.

 

Puzzeln ist ein beliebtes Hobby, bei dem einzelne Teile zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden, was Konzentration, Feinmotorik und logisches Denken fördert. Es wirkt entspannend, baut Stress ab, schüttet Dopamin aus und kann langfristig geistige Fähigkeiten (Wahrnehmung, Gedächtnis) positiv beeinflussen. Es ist für alle Altersgruppen geeignet.

https://www.printplanet.de/wissenswertes/rund-um-produkte/puzzle/mit-einem-puzzle-entspannen-positive-auswirkungen-vom-puzzeln

Fazit

Puzzeln ist ein tolles Hobby mit vielen positiven Aspekten. Und es gibt immer wieder neue Ideen, wie beispielsweise von Junivia. Bei diesem Puzzle-Startup gibt es zu den liebevoll gestalteten, handgezeichneten Puzzlemotiven eine dazu passende Geschichte als Hörbuch dazu. Das gibt dir beim Puzzeln das Gefühl, ganz in die Geschichte des Motivs einzutauchen. So macht Puzzeln richtig Spaß!

 

 

 

 

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