Brieftauben*

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Brieftauben*

Die Brieftauben stammen von den Haustauben ab. Sie zeichnen sich durch ihre gute Orientierung und ihr gutes Heimfindevermögen aus. Sie können außerdem in kürzester Zeit weite Strecken zurücklegen.

Die Taubenpost war der Anfang der Flugpost. Dazu wurde die Taube an den Abflugort gebracht und sie fliegt nach dem Freilassen mit der Nachricht zu ihrem Heimatschlag zurück.

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Brieftauben

Als noch Tauben die Post brachten

Brieftauben beeindrucken seit Jahrhunderten durch ihren ausgeprägten Orientierungssinn. Es ist faszinierend zu sehen, wie eine Taube über viele Kilometer wieder sicher nach Hause findet. Für Halter bietet die enge Bindung zu den Tauben Naturerlebnis, Entschleunigung und Freude Zusammenarbeit mit einem außergewöhnlichen Tier.

Brieftauben sind speziell gezüchtete Formen der Felsentaube (Columba livia). Dabei wurden vor allem ihr ausgeprägter Orientierungssinn, ihre Ausdauer und ihre Fähigkeit zur Heimkehr über große Entfernungen gefördert. Brieftauben besitzen meist einen kräftigeren Körperbau und eine bessere Kondition. Sie werden systematisch trainiert, indem sie zunehmend weiter vom heimischen Schlag entfernt freigelassen werden.

Die Nutzung von Brieftauben für die Nachrichtenübermittlung – die sogenannte Taubenpost – reicht bis in die Antike zurück. Bereits im Alten Ägypten und in Persien wurden Tauben eingesetzt, um wichtige Nachrichten schnell über große Entfernungen zu übermitteln. Auch im antiken Griechenland und im Römischen Reich fanden sie Verwendung.

Im Mittelalter wurde die Taubenpost vor allem im arabischen Raum weiterentwickelt und systematisch genutzt. Später griffen auch europäische Herrscher und Kaufleute darauf zurück. Einen besonderen Aufschwung erlebte die Brieftaubenzucht im 19. Jahrhundert, insbesondere in Belgien und den Niederlanden, wo gezielt leistungsfähige Tauben gezüchtet und erste organisierte Wettflüge veranstaltet wurden.

Auch im Militär spielte die Taubenpost eine wichtige Rolle. Selbst noch während des Ersten Weltkriegs und des Zweiten Weltkriegs wurden Brieftauben eingesetzt, um Informationen unabhängig von technischen Systemen zu übermitteln. Mit der Entwicklung moderner Technologien wie Funk und Telefon verlor die Taubenpost jedoch zunehmend an Bedeutung.

Heute spielt die Taubenpost im praktischen Sinne kaum noch eine Rolle. Stattdessen hat sich die Brieftaubenzucht zu einem Hobby und Sport entwickelt, bei dem vor allem Wettflüge und die Zucht leistungsstarker Tiere im Mittelpunkt stehen. Die historische Leistung der Brieftauben als Nachrichtenübermittler bleibt jedoch ein faszinierendes Kapitel der Kommunikationsgeschichte.

Was ist wichtig zu wissen?

Wer Brieftauben halten möchte, braucht zunächst einen geeigneten Taubenschlag. Dieser sollte hell, trocken und gut belüftet sein und genügend Platz für die Tiere bieten. In der Regel rechnet man etwa einen Quadratmeter Platz pro Brutpaar. Der Bau oder Kauf eines einfachen Taubenschlags kann je nach Größe ungefähr zwischen 500 und 3000 Euro kosten.

Die Tauben selbst sind speziell gezüchtete Formen der Felsentaube. Da sie Schwarmtiere sind, hält man sie nie einzeln, sondern mindestens in einer kleinen Gruppe. Anfänger beginnen oft mit etwa zehn bis zwanzig Tieren. Für eine Brieftaube zahlt man meist zwischen 50 und 150 Euro, während besonders gute Zucht- oder Wettflugtauben deutlich teurer sein können.

Zu den laufenden Kosten gehören vor allem Futter, Mineralstoffe und die regelmäßige Pflege des Schlages. Außerdem benötigt man Tränken, Futtergefäße, Nistplätze und gelegentlich Transportkörbe für Trainingsflüge. Für Futter und kleinere Ausgaben sollte man monatlich einige zehn Euro einplanen.

Neben den Kosten ist vor allem Zeit wichtig. Brieftauben müssen täglich versorgt werden, und der Schlag sollte regelmäßig gereinigt werden. Wer seine Tauben trainieren oder an Wettflügen teilnehmen lassen möchte, investiert zusätzlich Zeit in das regelmäßige Training der Tiere.

 

Wenn du Brieftauben halten willst, musst du erst verstehen, dass es kein „einfacher Vogel im Garten“ ist. Die Tiere brauchen ausreichend Platz, Schutz vor Wetter und Fressfeinden und regelmäßige Pflege. Du musst dich mit Taubenernährung auskennen, mit Gesundheitskontrollen, Impfungen und Parasiten-Schutz. Dazu gehört Training, damit deine Tauben fit bleiben und zuverlässig fliegen.

Für den Anfang brauchst du einen geeigneten Schlag. Das ist ein stabiler Taubenkasten mit Sitzstangen, Nistplätzen und guter Belüftung. Dazu kommen Futter- und Wassernäpfe, Sitzstangen, eine sichere Freiflug-Möglichkeit und Zubehör wie Sitzbretter, Taubenkörbe zum Transport und Reinigungsmittel. Für die Zucht brauchst du zusätzliche Nistkästen, Legenester und einen Bereich, wo Jungtiere sicher aufwachsen können. Formal musst du oft eine Haltegenehmigung anmelden und deine Tiere bei einem Verband registrieren lassen – je nach Region unterschiedlich.

Kosten sind schwer pauschal zu nennen, aber du kannst mit ein paar Grundwerten planen. Ein einfacher Taubenschlag kann mehrere hundert bis über tausend Euro kosten, größere oder maßgefertigte Lösungen mehr. Tauben selbst kosten je nach Qualität und Zuchtlinie oft zwischen 50 € und 200 € pro Tier, edlere Linien teurer. Futter und Pflege liegen im Jahr auch im dreistelligen Bereich. Dazu kommen Verbandsbeiträge, Impfungen, Impfstoffe, Medikamente und eventuelle Tierarztkosten.

Kurz gesagt: Du brauchst Zeit, Platz, Wissen und ein Budget für Stall, Tiere und laufende Pflege. Wenn du dich darauf einlässt, ist es ein schönes, aber verantwortungsvolles Hobby.

 

Wenn du Brieftauben halten willst, brauchst du erst mal Raum und Zeit. Du musst einen geeigneten Schlag bauen oder kaufen. Der Schlag braucht Platz zum Fliegen, Schlafplätze und Schutz vor Wetter und Fressfeinden. Sauberkeit ist wichtig, sonst kranke Tiere. Du musst dich um tägliches Füttern, Wasser und Kontrolle kümmern, auch am Wochenende.

Du brauchst Ausrüstung wie Futterstation, Tränken, Sitzstangen, Nistkästen und ggf. Heizungen im Winter. Für den Sport brauchst du Ringe für die Vögel, um sie zu kennzeichnen, und eine Möglichkeit zum Richten und Auslesen bei Wettbewerben. Viele nutzen Transportboxen für Ausflüge.

Brieftaubenzucht verlangt Wissen über Genetik, Gesundheit und gute Paare. Junge Tauben müssen geimpft werden, und du musst Krankheiten erkennen können. Ein Kontakt zu Zuchtvereinen hilft dir sehr, weil du Erfahrung und Tipps bekommst.

Kosten hängen stark ab. Ein einfacher Schlag kann ein paar hundert Euro kosten, ein guter größerer vielleicht mehrere tausend. Tauben selbst gibt es ab wenigen Euro bis in höhere Preise, je nach Leistung. Futter, Einstreu, Impfungen und Vereinsbeiträge kommen regelmäßig dazu – vielleicht 20 bis 50 € im Monat und mehr, je nach Herde. Transport und Wettbewerbe kosten auch.

Kurz: Du brauchst Platz, Zeit, etwas handwerkliches Geschick und am Anfang ein Grundwissen über Tiere und Taubensport. Die Kosten sind variabel, aber mit Planung überschaubar.

 

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